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Antriebsriemen – wann kommt der Wechsel in Frage?

17.10.2017

Der Antriebsriemen dient an erster Stelle dazu um die Kurbelwelle und die Nockenwelle anzutreiben und steuert damit die Ein- und Auslassventile. Dazu kennt man verschiedene Arten von Riemen und natürlich auch die Steuerkette. Die Kette ist aus Stahl und ähnelt der Fahrradkette.

Antriebsriemen – wann kommt der Wechsel in Frage?
Normalerweise halt sie ein Motorleben lang und deren Wartung ist einfach und kostengünstig. Die meisten Hersteller sehen sogar kein Wechsel vor. Sie ist normalerweise im getrenntem Gehäuse (entweder am vorderen oder hinterem Block des Motors) angebracht, daher folgt ihr Beschmieren mit Motoröl. Der Zahnriemen, Keilriemen bzw. Keilrippenriemen und auch Mikroriemen sind aus Kunststoffverbundmaterial mit einer Gewebeeinlage. Je nach Art and Ausführung ist die Unterseite des Gürtels mit verschiedenem Profil verseht. 
 
Der Zahnriemen hat starke Zähne an der Unterseite um sich den Antriebsrädern genau anzupassen und damit keine Schlupfgefahr besteht. Da er die Nockenwelle antreibt ist es natürlich von äußerster Bedeutung das er seine Arbeit einwandfrei erledigt. Und Genauso ist seine Wartung auf der ersten Stelle, denn wenn er reist kann der Motor starke wenn nicht gar unreparierbare Schäden davontragen. Manche Motoren sind von der Bauart her etwas „geschützt“ beim eventuellen Riemenries, da sich die Ventile auch in solchen Fällen nicht berühren können. Doch allzu viel Hoffnung sollte uns das nicht geben, denn modernere Motoren bringen eine größere Verdichtung auf und damit beim Riemenschlupf oder Ries mit Gewissheit zusammenprallen. Ob man den Schaden nun reparieren kann oder sogar nicht, auf jeden Fall bedeutet das einen sehr tiefen Griff in die Geldtasche. Jedes Auto hat für dessen Zahnriemen in der Bedienungsanleitung bzw. im Wartungsplan die genannte Zahl nach der man den Riemen wechseln muss. Dies ist die Zahl der überfahrenen Kilometer, je vom Model her unterscheidet sich dieses Wechselintervall deutlich, von 60.000 bis 240.000 Km kann man in dem Wartungsplan finden. Macht man eine Unmenge von Kilometern pro Jahr und rückt uns der Wechsel näher, sollte man ihn lieber sogar ein bisschen schneller wechseln als nach dem Buch. Hat man hier in Gegenteil zur Steuerkette etwas mehr Kosten, sollte man sich in Klaren sein das die Kette im Start einen höheren Herstellungspreis des Wagens bedeutet. Dessen Herstellung bedeutet nämlich größere Kosten, schon vom Material her und natürlich auch wegen des Platzes bzw. des getrennten Gehäuses das die Kette braucht. Muss man nun die Kette regelmäßig prüfen lassen, sollte man mit dem Wechsel des Riemens nicht zögern. Den natürlich gilt hier die Regel, dass das Material je nach Gebrauch verschleißt bzw. das Kunststoff des Riemens ermüdet und / oder versprödet und daher eine Reisgefahr darstellt.  
 
Der Keilriemen, oder bei neueren Modellen Keilrippenriemen, dient zum Antrieb der Nebenaggregate im Auto, das sind z.B. die Wasserpumpe, der Klimakompressor, die Servolenkungspumpe und andere. Von der Form her sieht er wie ein Trapez aus und meist ist er von der unteren Seite gezackt, damit sich seine Flexibilität erhöht. Der Mikroriemen trägt diesen Namen wegen des Profils auf der unteren Seite, da es mir kleineren ritzen verseht ist. Auch deren Funktion ist bedeutend und wenn sie versagen funktioniert uns so manche Funktion im Wagen nicht mehr. Weiterhin können als Folge Versagens dieser Riemen grössere Schäden unter der Haube entstehen. Deren Wartung besteht aus bespannen und wechseln und da sie zu meist aus Gummi bestehen sollte man deren Zustand regelmassig prüfen bzw. prüfen lassen. 
Noch ein Rat zu guter Letzt, Kontrolle ist gut, doch Wechsel ist besser. Immer daran denken, dass manches dem bloßen Auge auch verborgen bleiben kann. Steht nach dem Wartungsplan ein Wechsel vor, oder lassen sich andere Andeutungen erkennen (Geräusche oder sichtbare Schäden) nicht zögern sondern schnell einen guten Mechaniker aufsuchen.