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Scheinwerfer einstellen – selbst gemacht

20.03.2017

Eine gute Sicht beim Autofahrten ist extrem wichtig und Autoscheinwerfer sollte man gut pflegen und immer sauber halten. Man sollte aber auch an deren Einstellungen denken und bei größeren Veränderungen am Wagen sollten sie wieder nachgestellt werden. Hat man eine Reparatur oder Wartungsarbeit am Wagen durchgeführt sollten die Scheinwerfer danach geprüft und nach Bedarf korrigiert werden.

Scheinwerfer einstellen – selbst gemacht
Wurden die Arbeiten am Wagen in einer Werkstatt durchgeführt ist es fast sicher das die Mechaniker zum Schluss noch die Scheinwerfer wiedereinstellen, nachfragen kostet aber trotzdem nichts. Hat man die Arbeiten in eigener Regie durchgeführt sollte man auch für die Korrektur natürlich selbst sorgen. 
 
Aber nicht nur nach einem Unfall oder bei Wartungsarbeiten können die Scheinwerfer eine Nachstellung gebrauchen. Am öftesten bemerkt man das der Lichtstrahl nicht am besten die Straße erhellt, wenn unser Wagen viel starker bepackt ist, wie bei einer Reise mit der ganzen Familie oder wenn man einen Anhänger fährt. Genauso machen uns entgegenfahrende Autos mit Lichtsignalen darauf aufmerksam, dass wir sie vielleicht zu stark blenden.
 
Jedes Auto muss seit 1990 eine Leuchtweitenregulierung besitzen und fahren wir ein neueres Modell ist es wahrscheinlich, dass es eine automatische Regulierung besitzt, die die Neigung wegen größeren Gewichts im Kofferraum selbst berechnet und die Scheinwerferhohe automatisch reguliert. Besitz der Wagen aber eine manuelle Regulierung, muss sie der Fahrer selbst einstellen und die Scheinwerfer entweder höher oder niedriger einstellen. Vorsicht: Nach der Entkopplung des Anhängers bzw. der Entladung des Wagens, bitte die Einstellungen wieder auf Ausgangsposition stellen. 
 
 
Hat sich unser Problem mit der idealen Beleuchtung der Straße mit dieser Art Regulierung nicht erledigt, müssen die Scheinwerfer direkt am Gehäuse nachgestellt werden. Dies kann natürlich in einer Autowerkstatt für uns erledigt werden, oder wir geben uns etwas mehr Mühe und erledigen es selbst. Das Einstellen allein ist nämlich nicht al zu kniffelig, doch die Vorbereitung bedarf ein wenig mehr Gerissenheit. 
Man braucht eine Zehn Meter lange ebene Fläche mit einer Weißen (oder Hellen) Wand am Ende. Ein Garagenhof kann sich gut eignen, aber auch in einer Tiefgarage kann man es erledigen. Etwas um die Hilfs- und Korrekturlinien zu zeichnen (z.B. Kreppband oder Kreide), Meterband und ein Schraubenzieher. 
Der Wagen sollte optimal aufgepumpte Räder haben, ungefähr halbvoll getankt sein und am Fahrersitz sollte eine ungefähr 75kg schwäre Person sitzen.
Je nach Scheinwerfertyp sind die empfohlenen Neigungswinkel fürs Abblendlicht circa 1- 1,2 % und für den Nebelscheinwerfer circa 2 – 2,5 %. Jeder Scheinwerfer hat aber für den Typ eigene Winkelwerte auf dem Hinweisaufkleber genannt. Die sollte man vor dem Anfang noch mal lesen und ist auf dem Gehäuse des Scheinwerfers auffindbar. Hat man sich den Platz ausgesucht parkiert man den Wagen Zehn Meter vor der Wand, minimal kann man auch Fünf Meter benutzen. Jetzt markieren Sie die Hilfslinie an die Wand, eine horizontale genau in der Höhe der Mitte der Scheinwerfer und zwei vertikale genauso in der Mitte, für jeden Scheinwerfer separat. Jetzt markieren sie die Korrekturlinie, die ist fürs Abblendlicht bei Zehn Metern Abstand Zwölf Zentimeter niedriger als die Hilfslinie. Schalten sie die Scheinwerfer ein und trifft das hellste Lichtbündel nicht auf die Korrekturlinie, müssen sie mit dem Schraubenzieher die Schraube oberhalb bzw. an den Seiten des Scheinwerfers drehen um die Höhe bzw. Links und Rechtslage einstehlen.