Sind sie schon unser mitglied
Login Anmeldung
Kontaktirieren sie uns
info@silux.at
Korb
Korb ist leer

Das beste Motoraufladungskonzept

21.02.2017

Automobile werden mit Otto- oder Dieselmotoren gebaut, dies sind die meist verbreiteten Verbrennungsmotoren. Möchte man die Leistung bzw. die Effizienz von Verbrennungsmotoren erhöhen, kann man das durch Motoraufladung erreichen.

Das beste Motoraufladungskonzept
Bei der Motoraufladung wird Luft mit erhöhtem Druck zugeführt, wodurch dem Motor mehr Luft für die Verbrennung des Kraftstoffs zu Verfügung gestellt wird, und damit die Leistung des Motors erhöht. Die Lader werden je nach Wirkprinzip unterschieden und die am häufigsten gebrauchten sind Abgasturbolader, mechanische Lader und Druckwellenlader. Jeder Lader hat bestimmte Anforderungen und damit Materialtechnische Begrenzungen. Lange gilt es, das aufgeladene Motoren viel mehr Kraftstoff verbrauchen, doch moderne aufgeladene Motoren haben in der Regel einen geringeren oder gleichen Verbrauch wie Saugmotoren gleicher Leistung.
 
Doch Automobilhersteller wollen und müssen die Kunden zufriedenstellen und deren Wünsche nach starken und lauten Motoren erfühlen. Verschiedene Betriebe haben in laufe der Zeit verschiedene Aufladungskonzepte entwickelt und natürlich behauptet jeder das deren das Beste ist. Auto Moto und Sport wollten es ganz bestimmt wissen. 
 
Als erstes wurde es ihnen klargemacht, dass durch die veränderten Gesetze auch für Sportautos neue Regeln gelten. Alle Muscle-cars müssen sparsamer und Umweltfreundlicher werden und deshalb wurden die Lader selbst aber auch die eingesetzten Materiale verändert bzw. ausgetauscht. Unter die Lupe wurde diese Muskelprotze genommen: Mercedes-AMG A 45, Mercedes-AMG S 65, BMW M235i, BMW M550d, BMW M4, Audi RS 5 TDI Concept, Porsche 911 Turbo, Jaguar XJ R, Ferrari California T und der VW Polo GTI.
Jeder von diesen Sportwägen wurde einzeln getestet und deren Resultate sind so manchmal überraschend.
 
 
Turbo, Biturbo oder Triturbo brauchen eine höhere Umdrehungszahl, sind aber auch nicht mehr so typisch wie noch vor 10 Jahren. Definitiv sind sie ansprechbarer und agiler, jedoch kennt man immer noch das „Turboloch“, die Zeitspanne bis der Motor die für den Turbo benötigte Umdrehungszahl hat um seine wahre Stärke zu beweisen. Turbolader benutzen die Abgasluft, die sie verdichten und in den Motor zurückleiten, das heißt sie machen aus alt neu. Doch ist der Hubraum des Motors etwas kleiner, muss eine vergrößerte Kraftstoff Zufuhr für den Mangel aufkommen, was wiederum ein Paradox zu der „weniger Verbrauch“ Politik ist. Der Kompressor wiederum arbeitet zwar bei einer niedrigeren Umdrehungszahl braucht aber seine eigene Kraftquelle. In der heutigen energieeffizienten Zeit ist bzw. wird er einfach zu gierig und ohne groß rum zu reden bestimmt bald schon nur noch Geschichte. 
 
Der VW Konzern hat zwar ein Kombinationskonzept entwickelt, das ein Kompressor bei der niedrigeren Umdrehungszahl gebraucht, wie später ein Turbolader. Die Leistung was zwar zu beneiden doch es scheiterte trotzdem. Die Experten meinen das es an der Komplexität lag, da beide Systeme viel Aufwand fordern und damit viele Kosten verursachen. 
 
Bei Jedem Sportmotor gibt es herausragende Eigenschaften wie auch Nachteile, auch beim BMW M4. Doch der S-55 Motor mir Mini-Scroll-Lader schneidet beim Test extrem gut ab. Vielleicht nicht mit allen Zahlen aber beim Gefühl. Die Reaktionszeit, Agilität, die Geschmeidigkeit der adrenalinvollen Fahrt, wie auch der Sound der Maschine (vielen Turbos wird eine Schalldämpfende Funktion nachgesagt) wiegen mögliche Nachteile den wahren Fans ab. Zwar kann man bei solch verschiedener Auswahl nicht von nur einen Gewinner sprechen, kommt aber der BMW M4 womöglich noch am ehesten an diesen Titel.