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Zündkerzenwechsel

22.12.2016

Die Zündkerzen sind das Herz jeden Ottomotors. Sie geben den Puls und entzünden die Luft-Kraftstoff Mischung mehrere tausend Mal in der Minute. Die Temperaturen, die sie aushalten müssen, sind zwischen 400 und 900 Grad. Deshalb ist es extrem wichtig das sie instandgehalten werden bzw. regelmäßig gewechselt werden. Doch wie oft sollte man die Zündkerzen wechseln?

Zündkerzenwechsel
Früher waren sie weniger haltbar und müssten schon nach 10.000 Kilometern ausgewechselt werden, heutzutage halten sie wesentlich länger aus. Im Durchschnitt ungefähr 40.000 Kilometer. Es gibt aber auch solche die bis zu 100.000 Kilometer durchhalten. Auf jedem Fall sollte man sie mindestens einmal Jährlich überprüfen und dabei sollte man auf gewisse Absonderlichkeiten aufmerksam sein. Schon ein Blick unter die Haube kann an Defekte zeigen, haben die Elektroden Ablagerungen oder Verkrustungen könnte das bedeuten, dass sie nicht richtig funktionieren. Wenn man Schwierigkeiten mit dem starten hat, der Motor Ruckelt, bzw. nicht glatt läuft, wenn man bemerkt, dass die Leistung des Motors nachlässt oder man plötzlich viel mehr Sprit verbraucht sollte man an den Zündkerzenwechsel denken.
Dies muss aber nicht immer den Weg zum Automechaniker bedeuten. Mit ein wenig Geschick und benötigtem Werkzeug, kann man auch selbst den Wechsel vornehmen und sich die kosten sparen. 
 
Als erstes sollte man ermitteln welche Zündkerzen für Ihr Auto geeignet sind. Normalerweise kann man das im Handbuch finden, wenn nicht kann man dies mit Hilfe der Motorkennbuchstaben und der Schlüsselnummer bzw. dem Model, Motor Typ und Baujahr des Wagens ermitteln. Beim Wechsel sollte man sicher stellen das die Zündung ausgeschaltet ist, am besten den Schlüssel ganz aus der Zündung ziehen, denn es kann zur Spannungen führen, die auch lebensgefährlich sein können, wenn nicht nur den Motor beschädigen. Die Zündkerzen wechselt man immer am kalten Motor, also stehen lassen bevor man an die Arbeit geht. Zuerst muss man die Stecker jeder Zündkerze entfernen. Hier kann es zu Komplikationen kommen, da manche Wagen dies dem Ottonormalverbraucher nicht ermöglichen. Für die meisten Modele braucht man aber nur ein bisschen geschickte und besonders kräftige Hände. Hat man die Stecker entfernt, kann man an die Zündkerzen gelangen. Die werden am besten mit einem speziellen Zündkerzenschlüssel aus der Fassung gedreht. Den speziellen Schlüssel kann man günstig im Fachhandel kaufen. Ist das herausschrauben der Zündkerze sehr hartnäckigen, kann man ein wenig Öl auf das Gewinde Träufeln, vorausgesetzt die Zündkerze hat sich zumindest ein bisschen herausdrehen gelassen. Dan dreht man sie wieder ein wenig zurück, last sie ein bisschen sitzen und versucht es erneut. Mit ein wenig Mühe und Geduld klappt es bestimmt. Hat man die Zündkerzen herausgeschraubt, sollte man aufpassen, dass in den Zündkerzenschacht kein Schmutz bzw.
 
 
Fremdkörper hineingerät. Wenn notwendig kann man es mit einem Luftkompressor ausblassen, oder einfach mit einem Pinsel ausbürsten. Danach schraubt man die neuen Zündkerzen erst per Hand hinein und zieht sie mit einem Drehmomentschlüssel fest. Achten Sie bitte darauf, dass die Zündkerze perfekt im Gewinde sitzt bevor Sie sie festschrauben, damit Sie es nicht beschädigen. Vorsicht auch bei der Kraft mit der Sie die Zündkerzen festschrauben, die meisten Zündkerzen haben den richtigen Drehmoment auf der Verpackung genannt. Das richtige Werkzeug ist hier wichtig, damit Sie nicht das Gewinde bzw. die Zündkerze beschädigen, wenn Sie sie zu fest anziehen. Aber auch wenn die Zündkerze zu locker im Zündkerzenschacht sitzt kann sie durch die Vibrationen nicht fehlerlos arbeiten bzw. geht kaputt.